Die Auswahl des richtigen Revieres ist die vielleicht schwierigste Entscheidung bei der Planung eines Urlaubs auf dem Hausboot. Möchte man doch nicht die ganze Zeit nur eintönig auf dem Wasser herumschippern, sondern auch eine reizvolle Umgebung genießen. Abwechslung durch schöne Natur und Landgänge ist hierbei wichtig, um den Törn lange in guter Erinnerung zu behalten.

Wir möchten hier ein Revier vorstellen, welches eine unvergessliche Abwechslung zwischen Natur und Kultur bietet. Es handelt sich um einen Teil des größten zusammenhängenden Binnenrevieres für den Wassersport in Europa – die Spree und die Havel. Die Spree fließt von Sachsen durch Berlin in die Havel, welche ihrerseits ihren Ursprung in der Mecklenburger Seenplatte hat und in die Elbe abfließt. Mit ein wenig Geografiekenntnissen kann man erahnen, welche großes Gebiet hier auf dem Wasser entdeckt werden kann. Berlin bietet Kulturprogramm pur – man fährt auf der Spree direkt durch die Innenstadt und muss sich den Platz mit zahlreichen Ausflugsdampfern teilen, welche die Spree bevölkern. Dabei lassen sich Blicke auf das politische Zentrum Deutschlands rund um den Reichstag leicht erhaschen. Dies gilt aber auch für die bekannten kulturellen Stätten der deutschen Hauptstadt. Nach dem Kulturteil wartet der Oberlauf der Havel. Im westlichen Berlin mündet die Spree in die havel und dort lässt es sich gen Norden zur Mecklenburger Seenplatte fahren. Die Strecke in der Region bietet dabei eine große natürliche Vielfalt und einer reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft.  Seen, Wälder, Wiesen und Kanäle wechseln. All dies lässt sich hervorragend bei einem One-Way-Charter organisieren. Endstation dieses One-Way-Charters wäre in diesem Fall Waren an der Müritz. Der Luftkurort besitzt einen schönen Stadthafen und liegt idyllische in der Wald- und Wasserreichen Region der Mecklenburger Seenplatte.

Weitere Informationen hierzu finden sich auf: http://yachtcharter-berlin.de/boot-yacht-mieten-berlin.phtml

Ab Ende März / Anfang April kann die deutsche Hauptstadt wieder mit dem Hausboot erkundet werden. Dann beginnt die Chartersaison 2012. Bis Oktober des Jahres hat man die Gelegenheit, auf der Charteryacht einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen.

Der Frühling bietet angenehme Temperaturen für erste Ausflüge, bei denen Sonne und frische Luft getankt werden können. Nach einem langen Winter ist ein Hausbooturlaub im April genau das richtige, um eine erste Erholungspause im neuen Jahr einzulegen. Mittags wird das Deck zum Sonnendeck für die gesunde Frühlingsbräune. Ein Yachtcharter gibt Seglern zudem die Möglichkeit, sich nicht nur an einem Ort zu entspannen, sondern mit der Ferienwohnung auf dem Wasser zu verreisen.

Auf den Gewässern Berlins und Brandenburgs kann dabei die erwachende Natur bei einem Segeltörn bestaunt werden. Das Havelland, das u-förmige Gebiet innerhalb des Verlaufes der Havel, liegt wieder in voller Pracht. Aber auch ein Törn nach Berlin verspricht einen perfekten Frühlingsausflug. Die deutsche Hauptstadt lässt sich über die Spree und ihre Kanäle sehr gut befahren, auch bis in die Innenstadt. Von Ost nach West oder umgekehrt kommt man auf der Spree am Nikolaiviertel, der Museumshalbinsel oder dem Regierungsviertel vorbei. Ein Bootscharter Berlin (http://yachtcharter-berlin.de/) lohnt sich vor allem im Frühling, weil dort noch vergleichsweise wenig Touristen in Berlin unterwegs sind. Berlin vom Boot aus zu betrachten ist schon ein einmaliges Erlebnis, man sollte dazu aber auch die Gelegenheit eines Landganges wahrnehmen um Museen, Theater und weitere Attraktionen aus der Nähe zu sehen. Berlin besitzt viele kleine Schätze, die man sich nicht angehen lassen sollte. Kulturfreunden empfiehlt es sich, über die Spree und die Havel auch nach Potsdam zu fahren. Die Gärten der Schlösser Potsdam sind besonders im Frühling immer einen Besuch wert.

Der Saisonbeginn im Yachtcharter kann also für vielerlei Ausflüge in die Natur und Kultur der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg genutzt werden.

In den letzten Wochen gab es ein kleines Update bei unseren Reiseplänen. Nachdem ein Bekannter von uns, der schon längere Zeit dem Segeln verfallen ist, uns von seinen Mittelmeertörn erzählt hat, wuchs in uns auch die Sehnsucht nach einem etwas weiter entfernten Ziel. Auslandreisen haben ja immer auch etwas Besonderes und mit ein paar Brocken Englisch kommt man in anderen Regionen der Welt ja meistens ganz gut zurecht. Zudem wären wir auch etwas flexibler, da man in südlicheren Gefilden auch Anfang und Ende eines Jahres oftmals noch ganz passable Temperaturen vorfindet.
Jedenfalls sind wir gerade dabei nach einem geeigneten Gebiet Ausschau zu halten. In Frage kommen dabei vor allem die Türkei, Griechenland, Italien und Mallorca. In puncto Yachtcharter sollen wohl alle ihre Reize haben und schöne Törns ermöglichen. Die Türkei soll das ruhigste Gebiet von allen sein und am meisten Entspannung gewährleisten. Zudem ist das Land ja auch bekannt günstig, was für die Verpflegung bei dem Bootscharter auch ein wichtiges Kriterium ist. Griechenland hat mehr als 6000 Inseln und laut unserer Recherche ein sehr abwechslungsreiches Segelgebiet, wo in einigen Revieren auch Familientörns möglich sein sollen. Neben Korfu und Lefkas an der Westküste wären auch die Inseln nahe der Türkei ganz interessant.

Mallorca ist natürlich rein infrastrukturell vielleicht das modernste im Mittelmeerraum. Fluganbindungen wären von vielen deutschen Städten gegeben und zahleiche touristische Attraktionen gibt es dort ja auch. Außerdem würde man mit Deutschkenntnissen doch recht weit kommen. Aber unser heimlicher Favorit ist eher Italien. Zum einer wegen der bekannten italienischen Lebensart. Zum anderen wegen der wunderbaren Küstenstreifen. Wir tendieren daher zu einem Bootscharter auf Sardinien. Von der italienischen Insel könnte man einen Törn auch gen Korsika machen, oder auch an die Festlandküste oder nach Sizilien bei einem Wochentörn. Auch Sardinien wäre relativ leicht per Flugzeug zu erreichen.  Ausflugsziel bei einem Bootscharter auf Sardinien (http://yachtcharter-dagen.de/Yachtcharter_Sardinien) wäre das Maddalena- Archipel in der Nähe der Insel. Die Bilder dazu sind wirklich sehr vielversprechend.

2.02.2012

neue Urlaubspläne

Aus den schönen Erfahrungen des letzten Urlaubes heraus haben wir uns dieses Jahr entschieden, die Müritz und die Mecklenburger Seenplatte etwas genauer zu entdecken. Bei unserem letzten Törn hat es ja nur für ein paar Tage auf der Müritz gereicht und da wir noch gerne etwas weiter nach Westen möchten, werden wir dieses Jahr wohl unseren Urlaub in Waren an der Müritz starten. Wie schon beschrieben ist das Städtchen sehr schön gelegen an der Binnenmüritz und ist sogar Luftkurort. Wenn man aus einer größeren Stadt kommt also auch für die Lunge eine willkommene Erholung. In Waren selbst mochten wir vor allem den Stadthafen und den nahen Markt. Dort kann man gut einen oder mehrere Tage im Sommer verbringen. Was diesmal auch auf dem Plan stehen soll ist eine Tour zum Müritz Nationalpark, wahrscheinlich mit dem Fahrrad wenn wir in Waren welche bekommen. Ansonsten heißt es Bus fahren.

Bei dem Yachtcharter in Waren (www.charterpoint-mueritz.de) möchten wir erst  die östlichen größeren Seen befahren. Das erklärte Ziel ist Plau am See und so schippern wir von der Müritz durch den Kölpinsee und den Fleesensee an Malchow vorbei zum Plauer See.  Der Malchower See liegt direkt an der Innenstadt Malchows und umfließt auch eine kleine Insel die zum Ort gehört. Der Anblick soll auch sehr schön sein. Malchow ist auch eine Option für einen Landgang. Der Plauer See ist recht langgestreckt und bietet sich somit für einen längeren Aufenthalt recht gut an. Einen Landgang in Plau selbst möchten wir auch machen. Der Ort ist selbst Luftkurort und verfügt über einen historischen Stadtkern. Wie es aussieht wird wohl wieder ein 2 Wochen Urlaub aus der Sache, dann es soll ja auch wieder zurück gehen, vielleicht nehmen wir dabei noch einige Attraktionen mit (http://www.hotel-ostseekueste.de/sehenswuerdigkeiten-ostseekueste.php). Die letzten Tage heißt es dann wieder Müritz und frühstücken mit Blick vom Wasser auf Schloss Klink. Das hatten wir das letzte Mal auch und es war eines der Urlaubshighlights. Wir hofen auf gutes Wetter und schauen.

Auf diesem Blog möchten wir mit euch unsere Erfahrungen bei unserem ersten Urlaub auf einem Boot zu teilen.  Diesen haben wir auf der Havel und der Mecklenburgischen Seenplatte verbracht.

Wir hatten uns Ende des letzten Jahres entschieden, den Urlaub einmal etwas anders zu verbringen. Ohne den Stress einer Flugreise und volle Strände. Wollte einmal etwas anderes haben, ein bisschen Abwechslung. Haben uns dann durch einen Tipp von einem Bekannten einmal für einen Urlaub auf dem Wasser entschieden. Meine erste Reaktion war nicht so begeistert, da ich Vorbehalte wegen des Komforts hatte, weil ich mir nicht vorstellen konnte auf einem Boot 2 Wochen lang bequem leben zu können. Als wir dann erst einmal auf dem Boot waren, haben diese sich aber schnell zerstreut. Alles war sehr geräumig, bequeme Schlafplätze, Duschmöglichkeiten und sogar einigermaßen gut kochen konnte man auf dem Hausboot.

Aufgrund des Tipps haben wir uns für einen Start in Werder entschieden, da man von dort auch gleich auf der Havel ist und man bei diesem Anbieter (http://yachtcharter-werder.de/yachtcharter-boote-yachten-mieten-brandenburg.phtml) einen sogenannten „One-Way-Charter“ buchen kann. Nachdem wir gut eingewiesen wurden und alles verstaut hatten ging es auch schon los. Erstes Zwischenziel war Potsdam. Kannte die Stadt vorher kaum und war somit gespannt darauf, was wir dort alles sehen werden.  Nach dem Anlegen haben wir uns einen halben Tag die Innenstadt und den Schlossgarten von Sanssouci angeschaut. Beides architektonisch recht schön gemacht. Besonders der Schlossgarten war sehr eindrucksvoll. Von Potsdam aus sind wir dann weiter erst einmal zum Großen Wannsee und haben in der Region den nächsten Tag verbracht.  Es war recht sonnig, wie ich mich erinnere und wir haben uns dort erst einmal ein wenig entspannt.

Weiter Havelaufwärts mündet ja die Spree in die  Havel. Wir haben uns aber dagegen entscheiden nach Berlin rein zu fahren, da wir ja mit viel Zeit für Pausen zur Müritz wollten.  In dieser Region wurde die Havel auch ein wenig voller, es war aber alles noch im Rahmen des Erträglichen. Ab dem Tegler See war es dann wieder so ruhig, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Tage danach vergingen wie im Fluge. Morgens auf dem Wasser frühstücken und die ersten Sonnerstrahlen zu genießen hat schon etwas unvergessliches. Danach ging es weiter durch reizvolle Natur und eine Abwechslung aus Fluss und See. Besonders das die Havel durch so viele Seen fließt hat dem ganzen noch einmal das Sahnehäubchen aufgesetzt. So konnte man auch einmal etwas abseits ankern und einfach nur entspannen. Man fühlt nach ein paar Tagen richtig, wie der Alltag von einem abfällt. Als wir dann die Mecklenburgische Seenplatte erreichten schipperten wir durch unzählige schöne Seen bis zur Müritz. Die Region ist einfach traumhaft.  Ab und an haben wir einen Landgang gemacht um uns die Natur anzusehen. Als wir dann zur Müritz einbogen kam schon ein wenig Wehmut hinzu, da wir wussten, dass wir nur noch 2-3 Tage hatten. Diese haben wir genutzt um den See zu erkunden und auch das schöne Städtchen Waren an der Müritz, wo wir dann schließlich unser Boot wieder abgeben mussten. Alles in allem ein wirklich traumhafter Urlaub. Das Wetter hat auch mitgespielt bis auf 2 regnerische Tage.

 

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